Summer School mit Tiflis State University (TSU) geplant

 

Die TUM hat mit der führenden Universität des Südkaukasus, der Tiflis State University eine Kooperation vereinbart. Vor diesem Hintergrund hat der Rektor der TSU Prof. Magel zu einem einwöchigen Besuch eingeladen, um die Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit beider Universitäten auf dem breiten Feld von Land Management in Urban and Rural Areas auszuloten.

Der neue Rektor der TSU Alexander Kvitashvili, früher Gesundheitsminister Georgiens, schlug als ersten Schritt eine gemeinsame Summer School im September 2011 in Tiflis vor. Er sagte seine volle Unterstützung zu und bat den zuständigen Prof. Dr. Joseph Salukvadze (TSU Department of Human Geography), der ständiger Gastvortragender im Münchner Master Programme Land Management ist, die dafür notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Bei seinem Besuch der Tifliser GTZ-Zentrale für den Südkaukasus traf Prof. Magel mit dem neuen Country and Regional Director Martin Homola und der TUM Alumna Lika Tchanturia zusammen, um die Möglichkeiten einer Beteiligung der GTZ an der Summer School 2011 auszuloten. Direktor Homola, der mit dem Bereich Land Policy and Land Management durch seine Tätigkeit in Eschborn und Berlin bestens vertraut ist, zeigte sich sehr aufgeschlossen und sagte rasche Klärung zu. Auch hinsichtlich der Entsendung eines georgischen Masterstudenten zum Münchner Land Management Studium wurde Aufgeschlossenheit signalisiert.

 

von links: Prof. Joseph Salukvadse,Rektor der TSU AlexanderKvitashvili und Prof. Magel

GTZ Country director Martin Homola und Prof Magel im GTZ regional Office


Schließlich gab Prof. Magel an der TSU eine Gastvorlesung zum Thema Fulfilling the MDG: About the need for strengthening rural areas and rural development (kann hier heruntergeladen werden) vor Professoren und Studenten des Center for Social Sciences und des Department of Geography. Angesichts der umfassenden Probleme, vor denen der ländliche Raum in Georgien steht, plädierte Prof. Magel für eine stärkere Beschäftigung der Wissenschaft mit diesem bisher eher vernachlässigten Thema. Volle Bestätigung seiner Forderung erhielt Prof. Magel während seines Treffens mit dem Vizerektor Prof. Levan Aleksidze. Dieser bedauerte die einseitige Fixierung auf die städtischen Räume und riet zur Zusammenarbeit mit Deutschland und insbesondere mit Bayern, wo der ländliche Raum eine hohe Aufmerksamkeit genießt.

 

Dorfalltag in Westgeorgien

Eindruck aus dem ländlichen Raum Georgiens

 

 

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31.05.2010