Erste gemeinsame Konferenz von TUM und Pekinger Renmin Universität in Tianjin |
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Die seit Jahren bestehende wissenschaftliche Kooperation zwischen der TUM, hier dem Lehrstuhl für Bodenordnung und Landentwicklung, und der Pekinger Eliteuniversität Renmin, hier dem Department für Land – and Real Estate Management erlebte nun in der hauptstadtnahen regierungsunabhängigen Millionenstadt Tianjin einen neuen Höhepunkt: Zusammen mit der berühmten Peking Universität und dem dort angelagerten, ebenfalls weltweit angesehenen amerikanischen Lincoln Institut sowie unterstützt vom Ministry of Land and Resources, Abteilung Makrokontrolle und der Stadtregierung von Tianjin, Bezirk Dongli richteten die beiden Hochschulen die internationale Konferenz zum hochaktuellen Thema „Equality and Sustainability – Contributions of Land Management for a harmonious development of urban and rural areas“ aus. Keynote speakers waren neben den beiden verantwortlichen Professoren Dr. Jianping Ye und Dr. Holger Magel hochrangige Regierungsvertreter aus Peking und Tianjin sowie Professoren von der Polytech University in Hongkong. Besonders beachtet wurde der Vortrag von TUM Vizepräsidentin Prof. Liqiu Meng, die gerade mit dem TUM Orchester auf Chinatour war und sich trotz hohem Zeitdruck nicht scheute, den halbstündigen Abstecher mit dem High Speed Zug (über 330 kmh Spitzengeschwindigkeit) nach dem 140 km entfernten Tianjin zu machen. Sie folgte damit einer besonderen Bitte ihres Landsmannes Assoc. Prof. Dr.-Ing. Qu Weidong, der derzeit als Humboldt Stipendiat am Lehrstuhl von Prof. Magel weilt und mitverantwortlich war für die Tagung. Auch Dr. Klaus trug erfolgreich mit seinem Referat über Raumordnung zur Konferenz bei – er konnte dabei frisches Wissen und Erfahrung aus seinen mehrwöchigen Gastvorlesungen an der Renmin Universität mit einbringen. |
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Prof. Magel hielt die Keynote Speech. |
Prof. Liqui Meng, Vizepräsidentin der TUM, beim Vortrag. |
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Die Vorträge sowie die Zusammenfassung der Tagung, die – fast schon traditionell – Prof. Magel gewohnt markant und akzentuiert vornahm, sind anliegend wiedergegeben. Die Tagung bildete auch die Gelegenheit für den Besuch des Konzerts, welches das TUM Orchester zusammen mit dem Orchester der Renmin Universität am Vorabend im universitätseigenen Konzertsaal gegeben hat. Auf dem Programm standen münchnerseits Beethovens Egmont Ouvertüre und sein Klavierkonzert 2 B-Dur. Umjubelter Star am Klavier war die in München ausgebildete Tochter des gegenwärtigen chinesischen Wissenschaftsministers Prof. Dr.-Ing. Wan Gang. Er war einige Zeit bei Audi in Ingolstadt tätig, bevor er in China Karriere machte. Nachdem er und Familie in ihrer bayerischen Zeit in Neuburg an der Donau gewohnt haben, war natürlich für Gesprächsstoff gesorgt beim kurzen Treffen zwischen Frau Wan und dem gebürtigen Neuburger Holger Magel. Frau Wan war nämlich zusammen mit Frau Meng beim Konzert anwesend (siehe Bild). |
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| Beim TUM-Konzert an der Renmin Universität (v.l. Meng, Magel und Frau Wan). | Wo ist denn die Präsentation? (v.l. Professores Meng, Ye und Qu) | |
Am Schluss der Tagung vereinbarten Prof. Ye (der der zweite Doktorvater der ersten chinesischen Doktorin am Lehrstuhl Frau Qing Gao war) und Prof. Magel einen Stufenplan zur Fortsetzung und Vertiefung der beiderseits als sehr nützlich empfundenen Zusammenarbeit:
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